PN atypischl? + Atrophie Gluteus
Posted: Thu Jul 16, 2026 10:57 am
Hallo liebe Mitleidende,
entschuldigt bitte das schlechte Englisch aber ich brauchte den Google Übersetzer.
Ich möchte hier auch meine Krankheitsgeschichte kurz darstellen die vielleicht nicht so ganz der klassischen Pudendusneuralgie entspricht. 39 Jahre, männlich aus Deutschland
Angefangen Januar 2022 nach einer stressigen Zeit und zwei Tagen mit sehr hartem und großem Stuhlgang welchen ich in der Hocke das zweite Mal gar nicht rausbrachte, versuchte ich in der Hocke etwas Vaseline zwischen After und dem bereits rausschauenden Stuhl zu bringen. Hier habe ich wohl rechts auf der 2 Uhr Seite (von oben blickend) einen Schmerzpunkt erwischt, weil es kurz stechend schmerzhaft war, ohne eine offene Verletzung hervorgerufen zu haben. Ich hatte dann einen dauerhaften dumpfen Schmerz und wollte in den Tagen danach durch cremen und rektalem erfühlen rauskriegen, was das Problem ist. Irgendwann kamen dann Schmerzen beim Sitzen im Bereich der Sitzbeinhöcker dazu welche 8 Monate anhielten. Viele Arzttermine später bestand der Verdacht einer Pudendusproblematik und ich bekam eine Pudendusblockade (Dr. Demmel München). Ich war damals der Meinung das sie nichts half, jedoch ab 3 Wochen später verklangen die Schmerzen und ich führte fast 4 Jahre ein komplett normales Leben. Das ist die Kurzfassung.
März 2026:
Anfang März hatte ich einen Analvenenthrombose links. Dadurch eine Schonhaltung zu Lasten der rechten Seite. In der kommenden Woche war meine Frau leider eine Woche im Urlaub und ich saß viel in der Arbeit und zu Hause beim Zocken. Zusätzlich war ich handwerklich zu diesem Zeitpunkt viel in knieender Haltung tätig mit Mehrbelastung der rechten Seite. Weiter kam noch täglich Selbstbefriedigung dazu und als meine Frau heimkam auch noch der Versuch der Kinderzeugung über 2 Tage.
Der ganze Umstand wahr wohl zu viel für meine Beckenmuskulatur rechts und ich bekam wieder die Schmerzen im Sitzbeinhöcker beim Sitzen und leichter Schmerz ca. 2 cm rechts des Steißbeins. In den kommenden zwei Wochen schonte ich mich und es wurde langsam besser. Stehen und Liegen 0 Schmerz, Sitzen mit einem speziellen Kissen 0 Schmerz. Ohne Kissen zunehmender Schmerz und Bücken war auch gefährlich. Leider ging ich dann 3km joggen was mir 2022 eher gut tat, allerdings war das gegen Ende. Leider kamen dann 2 Stunden später stärkere Schmerzen im unteren Gesäß ausstrahlend Richtung Anus dazu. Ich würde sagen nicht direkt Anus sondern der Innenseite der Arschfalte welche dann auch sehr druckempfindlich war.
Nächster Fehler war dann einen Physiotherapeuten aufzusuchen, welcher mir zunächst Dehnübungen des Oberschenkels zeigte, welche gut gingen (Innenseite, hinten und Vorderseite). Beim nächsten Termin zeigte er mir Kickbewegungen gegen einen hängenden Luftballon (seitlich, nach hinten und nach vorne) weiter sollte ich abwechselnd ein Knie auf den Boden stellen und das andere angewinkelt lassen und meine Brust auf das angestellte Knie legen, jeweils immer 3x10 Übungen. Dies hat meinen Zustand leider deutlich verschlechtert wieder erst ca. 2 Stunden später. Genauso wie eine harte Massage (Ellbogen) im Bereich 2cm rechts vom Steißbein. Ende Mai war ich dann wieder bei Dr. Demmel zu einer Besprechung und es kam spontan zu einer erneuten Pudendusblockade in dem Bereich rechts vom Steißbein (Alcook-Kanal). Ca. 2-3 Tage war mein Zustand merkbar besser (beim Sitzen spürte man kaum was an den Sitzbeinknochen). Leider wurde es danach noch deutlich schlimmer ich hatte Schmerzimpulse tief an der Einstichstelle und die Schmerzen wurden mehr. Das ist jetzt ca. 6 Wochen her.
MRT Bericht Ende Juni 2026:
Bei klinischer Affektion des Nervus pudendus und im MRT geringer ödematöser Signalalteration und im Seitenvergleich geringer Atrophie des Gluteus Maximus ist von einer Affektion beider Nerven im Foramen infrapririforme auszugehen. Hierbei zeigt sich als mögliche Ursache das Ligamentum sacrospinale rechts leicht verdickt. Auch in der auswertigen Voruntersuchung vom 04/2022 zeigt sich die geringe Verdickung des rechten Ligamentum Sacrospinale und eine minimale ödematöse Signalalteration des rechten Musculus gluteus Maximus im Sinne eines geringen Denervierungsödems, im Verlauf jedoch neu aufgetretene Atrophie, keine Muskelverfettung.
Im Übrigen keine abgrenzbare Pathologie im Verlauf der nervalen Strukturen des Plexus sacralis. Keine Raumforderung.
Aktueller Zustand:
- Schmerzen im Sitzen mit Sitzkissen 2-5
- Schmerzen im Stehen 1-5
- Schmerzen beim Liegen Seitenlage 0-3
- Nachts meist schmerzfrei
- Bücken oder in die Knie gehen oder Sport und teils Dehnung = Symptomverschlechterung
Liegen in Rückenlage leider nur noch zeitweise Nachts möglich nach der Spritze. Kurze Spaziergänge nur noch möglich, wenn nur eine kurze Steigung dabei ist, ansonsten Verschlimmerung nach der Spritze. Gleiches beim Treppensteigen oder z.B. einer Stunde relativ statisch stehen. Allgemein fühlt sich die Muskulatur schlechter an und ist auch merkbar weniger (siehe MRT Bericht Atrophie Gluteus Maximus, Nervenkompression und/oder Schonhaltung?). Ich habe auch vermehrt Schmerzen im oberen Becken im Bereich des Trochanter Knochens, der Einstichstelle und vermutlich des Piriformis welche erst nach der Spritze anfingen. Ich führe dies auf einen verringerten Gluteus Maximus zurück und der Mehrbelastung der anderen Muskeln, da Treppensteigen und leichte Steigungen vorher kein Problem waren und sich jetzt sehr komisch anfühlen.
Probleme im Anus selber, Damm oder Genitalien habe ich gottseidank nicht gehabt.
Mein Leben besteht also derzeit aus viel in Seitenlage lieben, etwas stehen und ein wenig sitzen zum Essen. Ich versuche regelmäßig im Garten und im Pool mich zu bewegen.
Hat jemand vielleicht ähnliche Symptome, Erfahrungswerte, Tipps oder Hoffnung für mich?? Ich weiß ich müsste eigentlich den Gluteus wieder etwas aufbauen aber das kann ich in meinem Zustand schlecht, da ich dann wieder eine Symptomverschlechterung etc. bekomme.
Ps. Das gleiche habe ich auch im Willkommensbereich gepostet, ich wollte es aber hier im deutschen Bereich auch auf deutsch haben, ich hoffe das war ok.
entschuldigt bitte das schlechte Englisch aber ich brauchte den Google Übersetzer.
Ich möchte hier auch meine Krankheitsgeschichte kurz darstellen die vielleicht nicht so ganz der klassischen Pudendusneuralgie entspricht. 39 Jahre, männlich aus Deutschland
Angefangen Januar 2022 nach einer stressigen Zeit und zwei Tagen mit sehr hartem und großem Stuhlgang welchen ich in der Hocke das zweite Mal gar nicht rausbrachte, versuchte ich in der Hocke etwas Vaseline zwischen After und dem bereits rausschauenden Stuhl zu bringen. Hier habe ich wohl rechts auf der 2 Uhr Seite (von oben blickend) einen Schmerzpunkt erwischt, weil es kurz stechend schmerzhaft war, ohne eine offene Verletzung hervorgerufen zu haben. Ich hatte dann einen dauerhaften dumpfen Schmerz und wollte in den Tagen danach durch cremen und rektalem erfühlen rauskriegen, was das Problem ist. Irgendwann kamen dann Schmerzen beim Sitzen im Bereich der Sitzbeinhöcker dazu welche 8 Monate anhielten. Viele Arzttermine später bestand der Verdacht einer Pudendusproblematik und ich bekam eine Pudendusblockade (Dr. Demmel München). Ich war damals der Meinung das sie nichts half, jedoch ab 3 Wochen später verklangen die Schmerzen und ich führte fast 4 Jahre ein komplett normales Leben. Das ist die Kurzfassung.
März 2026:
Anfang März hatte ich einen Analvenenthrombose links. Dadurch eine Schonhaltung zu Lasten der rechten Seite. In der kommenden Woche war meine Frau leider eine Woche im Urlaub und ich saß viel in der Arbeit und zu Hause beim Zocken. Zusätzlich war ich handwerklich zu diesem Zeitpunkt viel in knieender Haltung tätig mit Mehrbelastung der rechten Seite. Weiter kam noch täglich Selbstbefriedigung dazu und als meine Frau heimkam auch noch der Versuch der Kinderzeugung über 2 Tage.
Der ganze Umstand wahr wohl zu viel für meine Beckenmuskulatur rechts und ich bekam wieder die Schmerzen im Sitzbeinhöcker beim Sitzen und leichter Schmerz ca. 2 cm rechts des Steißbeins. In den kommenden zwei Wochen schonte ich mich und es wurde langsam besser. Stehen und Liegen 0 Schmerz, Sitzen mit einem speziellen Kissen 0 Schmerz. Ohne Kissen zunehmender Schmerz und Bücken war auch gefährlich. Leider ging ich dann 3km joggen was mir 2022 eher gut tat, allerdings war das gegen Ende. Leider kamen dann 2 Stunden später stärkere Schmerzen im unteren Gesäß ausstrahlend Richtung Anus dazu. Ich würde sagen nicht direkt Anus sondern der Innenseite der Arschfalte welche dann auch sehr druckempfindlich war.
Nächster Fehler war dann einen Physiotherapeuten aufzusuchen, welcher mir zunächst Dehnübungen des Oberschenkels zeigte, welche gut gingen (Innenseite, hinten und Vorderseite). Beim nächsten Termin zeigte er mir Kickbewegungen gegen einen hängenden Luftballon (seitlich, nach hinten und nach vorne) weiter sollte ich abwechselnd ein Knie auf den Boden stellen und das andere angewinkelt lassen und meine Brust auf das angestellte Knie legen, jeweils immer 3x10 Übungen. Dies hat meinen Zustand leider deutlich verschlechtert wieder erst ca. 2 Stunden später. Genauso wie eine harte Massage (Ellbogen) im Bereich 2cm rechts vom Steißbein. Ende Mai war ich dann wieder bei Dr. Demmel zu einer Besprechung und es kam spontan zu einer erneuten Pudendusblockade in dem Bereich rechts vom Steißbein (Alcook-Kanal). Ca. 2-3 Tage war mein Zustand merkbar besser (beim Sitzen spürte man kaum was an den Sitzbeinknochen). Leider wurde es danach noch deutlich schlimmer ich hatte Schmerzimpulse tief an der Einstichstelle und die Schmerzen wurden mehr. Das ist jetzt ca. 6 Wochen her.
MRT Bericht Ende Juni 2026:
Bei klinischer Affektion des Nervus pudendus und im MRT geringer ödematöser Signalalteration und im Seitenvergleich geringer Atrophie des Gluteus Maximus ist von einer Affektion beider Nerven im Foramen infrapririforme auszugehen. Hierbei zeigt sich als mögliche Ursache das Ligamentum sacrospinale rechts leicht verdickt. Auch in der auswertigen Voruntersuchung vom 04/2022 zeigt sich die geringe Verdickung des rechten Ligamentum Sacrospinale und eine minimale ödematöse Signalalteration des rechten Musculus gluteus Maximus im Sinne eines geringen Denervierungsödems, im Verlauf jedoch neu aufgetretene Atrophie, keine Muskelverfettung.
Im Übrigen keine abgrenzbare Pathologie im Verlauf der nervalen Strukturen des Plexus sacralis. Keine Raumforderung.
Aktueller Zustand:
- Schmerzen im Sitzen mit Sitzkissen 2-5
- Schmerzen im Stehen 1-5
- Schmerzen beim Liegen Seitenlage 0-3
- Nachts meist schmerzfrei
- Bücken oder in die Knie gehen oder Sport und teils Dehnung = Symptomverschlechterung
Liegen in Rückenlage leider nur noch zeitweise Nachts möglich nach der Spritze. Kurze Spaziergänge nur noch möglich, wenn nur eine kurze Steigung dabei ist, ansonsten Verschlimmerung nach der Spritze. Gleiches beim Treppensteigen oder z.B. einer Stunde relativ statisch stehen. Allgemein fühlt sich die Muskulatur schlechter an und ist auch merkbar weniger (siehe MRT Bericht Atrophie Gluteus Maximus, Nervenkompression und/oder Schonhaltung?). Ich habe auch vermehrt Schmerzen im oberen Becken im Bereich des Trochanter Knochens, der Einstichstelle und vermutlich des Piriformis welche erst nach der Spritze anfingen. Ich führe dies auf einen verringerten Gluteus Maximus zurück und der Mehrbelastung der anderen Muskeln, da Treppensteigen und leichte Steigungen vorher kein Problem waren und sich jetzt sehr komisch anfühlen.
Probleme im Anus selber, Damm oder Genitalien habe ich gottseidank nicht gehabt.
Mein Leben besteht also derzeit aus viel in Seitenlage lieben, etwas stehen und ein wenig sitzen zum Essen. Ich versuche regelmäßig im Garten und im Pool mich zu bewegen.
Hat jemand vielleicht ähnliche Symptome, Erfahrungswerte, Tipps oder Hoffnung für mich?? Ich weiß ich müsste eigentlich den Gluteus wieder etwas aufbauen aber das kann ich in meinem Zustand schlecht, da ich dann wieder eine Symptomverschlechterung etc. bekomme.
Ps. Das gleiche habe ich auch im Willkommensbereich gepostet, ich wollte es aber hier im deutschen Bereich auch auf deutsch haben, ich hoffe das war ok.